. .

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

es ist beinahe zum Haareraufen: Kosten steigen durch Maut, Mindestlohn und Energiepreise, während marode Brücken und Debatten zu Schwertransporten die Arbeit erschweren. Pessimisten sehen nur das Negative. Wir schauen genauer hin – es gibt auch Positives zu berichten!

Ihr Logistikteam aus NRW

 

1.600 emissionsfreie Fahrzeuge

Beim Gipfeltreffen zur Kampagne „E-Trucks.NRW" der Landesgesellschaft NRW.Energy4Climate haben 21 Unternehmen eine Absichtserklärung unterschrieben, bis 2045 mehr als 1.600 emissionsfreie Fahrzeuge anzuschaffen und ihre Flotten so schrittweise umzustellen. Auch fünf Handels-, Transport- und Logistikverbände zählten zu den Unterzeichnern der Erklärung. Mona Neubaur, NRW-Wirtschaftsministerin: „Weniger Lärm, weniger Abgase, mehr Zukunft. E-Lkw machen unsere Straßen leiser und die Luft sauberer – das spüren die Menschen direkt vor ihrer Haustür. Gleichzeitig sind sie ein starkes Signal dafür, dass Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg zusammenpassen. Die Betriebskosten sind oft niedriger, vor allem wenn Logistikunternehmen selbst erzeugten Grünstrom nutzen und die Fahrzeuge sind derzeit von der Maut befreit. Immer mehr Unternehmen nutzen diese Chancen und stellen ihr Flotte um – gut fürs Klima, gut für die Betriebe und gut für uns alle in NRW.“

Ansprechpartner:

Dr. Manuel C. Schaloske
Tel.: 0211 822086487
manuel.schaloske@energy4climate.nrw

 

LogistiKids ausgezeichnet

Der Wettbewerb „LogistiKids" macht in Kitas und Grundschulen Lust aufs Thema Logistik. Fragen wie „Wie kommt der Apfelsaft auf unseren Tisch?“ oder „Wie wandern Windräder in die Landschaft?“ bringen Kindern logistische Abläufe verständlich nahe und regen an, über die Zukunft nachzudenken. „Wir hatten so viele Teilnehmer wie noch nie und diese kamen auch noch aus ganz NRW,“ freut sich Peter Abelmann, Geschäftsführer beim Kompetenznetz Logistik.NRW. Jury-Mitglied Daniel Janning von der IHK NRW war positiv überrascht, was die Kinder herausgefunden haben. Sieger waren das Städtisches Familienzentrum West (Ratingen) bei den Kitas und die Bachschule (Detmold) bei den Grundschulen.

Ansprechpartner:

Maike Lehmann
Tel: 0173-1980-453
m.lehmann@logit-club.de

 

NRW reagiert auf Fahrermangel

CDU und Grüne in NRW fordern kürzere Ausbildungszeiten für Berufskraftfahrer, bessere Anerkennung ausländischer Führerscheine und bessere Rastanlagen-Bedingungen. Ziel: Mehr internationale Fachkräfte gewinnen und den Transportsektor insgesamt attraktiver machen. Aktuell sind derzeit rund 480.000 Personen in Deutschland als Lkw- oder Busfahrer tätig. Dennoch fehlen etwa 70.000 Lkw-Fahrer und rund 7.700 Busfahrer. Das Durchschnittsalter der Fahrer liegt über 50 Jahren – ein Indikator für den fehlenden Nachwuchs in der Branche. Neben dem Fachkräftemangel kritisieren CDU und Grüne auch die Arbeitsbedingungen. So sollen moderne Parkraumbewirtschaftungssysteme eingeführt werden, um die Stellplatzsuche zu erleichtern. Zudem fordern die Fraktionen eine bessere Ausstattung von Rastanlagen mit gepflegten Sanitäranlagen, Gastronomieangeboten, Überwachungseinrichtungen, Wasserstellen, WLAN und Lärmschutz.

Ansprechpartner:

Thorsten Schick
Tel.: 02371 5473111
info@thorstenschick.de

 

Wandel eröffnet Chancen

Im Rhein-Erft-Kreis zeigt die Transformation vom Braunkohlerevier zur Digitalregion konkrete Formen. Die futuRE Lounge machte sichtbar, wie der Wandel gelingt: neue Arbeitsplätze dank Microsoft-Hyperscale-Rechenzentren in Bedburg und Bergheim plus Digitalparks als Katalysatoren. Susanne Kayser-Dobiey, Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderung Rhein-Erft GmbH (WFG), stellte heraus: Rund um die Hyperscaler- und Digitalparks entstehen ganz neue Wertschöpfungsketten, die auch bereits hier ansässige Unternehmen für sich nutzen können. Der Rhein-Erft-Kreis ist damit auf einem sehr guten Weg, sich als Standort für Zukunftstechnologien einen Namen zu machen.

Ansprechpartner:

Susanne Kayser-Dobiey
Tel.: 02271/9949915
dsc@wfg-rhein-erft.de