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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

finde den Fehler: Die Bundesregierung möchte die Menschen angesichts der hohen Energiepreise entlasten und stellt eine steuer- und abgabenfreie Entlastungsprämie von 1.000 Euro in Aussicht. Der Haken: Zahlen sollen die Unternehmen selbst – auch die in ohnehin durch die Energiekosten stark belasteten Branchen wie der Logistik. Aber es gibt auch positive Neuigkeiten.

Ihr Logistikteam aus NRW

 

Ergonomie zahlt sich aus

Wie sich Prozessoptimierung direkt in messbaren Vorteilen niederschlägt, zeigt eine Studie der SW-Paratus GmbH bei der Störtebeker Braumanufaktur: Durch den Einsatz eines automatisierten Palettenwechslers konnte die Wechselzeit um bis zu 80 Prozent reduziert und die Kosten für Neupaletten um rund 70 Prozent gesenkt werden. Gleichzeitig entfällt die körperlich belastende manuelle Arbeit vollständig. Die Lösung basiert auf einem horizontalen Schiebeprinzip, das einen sicheren und durchgängigen Palettenwechsel ohne Eingriffe ermöglicht. Das Ergebnis: höhere Prozesssicherheit, geringerer Palettenverschleiß und deutlich effizientere Abläufe im Lager. Die Fallstudie zeigt, wie Investitionen in Ergonomie unmittelbar zu Produktivitäts- und Kostenvorteilen führen.

Ansprechpartner:

Michael Starkem
starke@sw-paratus.com
Tel.: 05201 7356399

 

Nachhaltige Grünpflege

Im Solarpark von RWE im Rhein-Erft-Kreis setzen die Betreiber auf natürliche Unterstützung: Mehr als 1.000 Schafe übernehmen die Grünpflege zwischen den Photovoltaikmodulen entlang der Autobahn 44n. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt ist der Einsatz der Tiere nun in den Regelbetrieb übergegangen. Die Beweidung sorgt nicht nur für kurze Wege bei der Pflege, sondern verbindet Flächeneffizienz mit nachhaltigem Landschaftsmanagement.

Ansprechpartner:

Sarah Knauber
knauber@rwe.com
Tel.: 0201 51795404

 

Nachhaltigkeit in der Logistik: Emissionen senken, Kosten sparen

Die Logistik verursacht weltweit bis zu elf Prozent der CO₂-Emissionen – und treibt damit auch die Kosten für Unternehmen. Eine aktuelle Marktstudie des Fraunhofer-Instituts für Materialfluss und Logistik IML zeigt: Wer Ressourcen gezielt effizienter einsetzt, kann beides gleichzeitig reduzieren – Emissionen und Ausgaben. Besonders große Hebel liegen im Temperaturmanagement (41 % der Emissionen), in der Beleuchtung (18 %) sowie in der Intralogistik (16 %). Transparenz über den eigenen Energieverbrauch wird damit zum zentralen Erfolgsfaktor. Die Studie liefert Unternehmen konkrete Ansatzpunkte, um ihre Umwelt-Performance zu verbessern und wirtschaftliche Potenziale zu heben.

Ansprechpartner:

Bettina von Janczewski
bettina.von.janczewski@iml.fraunhofer.de
Tel.: 0231 9743193

 

Solarförderprogramm stark gefragt

Das Solarförderprogramm im Rhein-Erft-Kreis stößt auf großes Interesse: Seit dem Start Anfang 2026 wurden innerhalb von nur drei Monaten rund 1.100 Anträge gestellt. Von den bereitgestellten Fördermitteln in Höhe von 1 Mio. Euro sind bereits über 600.000 Euro zugesagt. Aufgrund der hohen Nachfrage läuft die Prüfung der verbleibenden Anträge aktuell auf Hochtouren. Der Kreis bittet um Verständnis, dass es bei Bearbeitung und Auszahlung zu Verzögerungen kommen kann.

Ansprechpartner:

Thomas Schweinsburg
thomas.schweinsburg@rhein-erft-kreis.de
Tel.: 02271/9949915

 

BMV stärkt Wasserstoff im Schwerlastverkehr

Das Bundesministerium für Verkehr treibt den Ausbau klimafreundlicher Antriebe voran und fördert ein deutschlandweites Initialnetz von Wasserstofftankstellen für Nutzfahrzeuge. Mit einem Fördervolumen von 220 Millionen Euro sollen bis zu 40 Tankstellen entstehen und damit bis zu 400 Wasserstoff-LKW auf die Straße gebracht werden. Der Ansatz kombiniert Infrastruktur- und Fahrzeugförderung, um das klassische „Henne-Ei-Problem“ zu lösen: Speditionen erhalten Planungssicherheit, während gleichzeitig eine ausreichende Auslastung der Tankstellen gewährleistet wird. Damit setzt das BMV einen wichtigen Impuls für die Transformation des Schwerlastverkehrs und unterstützt die Erreichung der europäischen Ausbauziele entlang der TEN-V-Korridore.

Ansprechpartner:

Dr. Johannes Blankenheim
presse@bmv.bund.de
Tel.: 030 183007200

 

Güterverkehr im Abseits

Das vom Bundeskabinett beschlossene Klimaschutzprogramm 2026 stößt in der Logistikbranche auf deutliche Kritik. Laut DSLV Bundesverband Spedition und Logistik bleiben zentrale Maßnahmen zur Dekarbonisierung des Güterverkehrs weitgehend unberücksichtigt – obwohl konkrete Vorschläge bereits vorliegen. Bemängelt werden fehlende Anreize für alternative Antriebe, ausbleibende Impulse für den kombinierten Verkehr sowie weiterhin hohe Belastungen durch CO₂-Bepreisung und Energiepreise. Die Branche fordert daher verlässliche politische Unterstützung statt zusätzlicher Anforderungen, um die Transformation wirtschaftlich tragfähig gestalten zu können.

Ansprechpartner:

Simon C. Brück
sbrueck@dslv.spediteure.de
Tel.: 030 405022861